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VITA

"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist"
victor hugo

                                                             

 

Anfänge und Ausbildung

 

Maria Franz, in Hamburg in eine deutsch-haitianische Familie geboren, begann mit 6 Jahren das Cellospiel bei Barbara Varsanyi.Ihr Studium begann sie bereits als Jungstudentin in Weimar bei Wolfgang Emanuel Schmidt und führte sie weiter nach Dresden und Basel, wo sie bei Danjulo Ishizaka ihren Bachelor sowie auch Master absolvierte.

Musikalische Impulse

Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Bonn, wo sie früh an nationalen Jugend-Wettbewerben mehrere erste Preise gewann. Auf diesem Wege kam sie früh in Kontakt mit  renommierten Cello-Professoren und besuchte regelmäßig Meisterkurse, wie zum Beispiel in der renommierten Kronberg Academy und den Meisterkursen in Rutesheim. Wichtige Impulse erhielt sie von Jens-Peter Maintz, Marie-Elisabeth Hecker, Philippe Muller, Wolfgang Emanuel Schmidt und Danjulo Ishizaka.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist Maria Franz abwechslungsreiche Literatur besonders wichtig. So konzentrierte sie sich in ihrer Laufbahn nicht ausschließlich auf die Standard-Literatur für Cello, sondern sucht darüber hinaus ständig den Austausch mit jungen, zeitgenössischen Komponisten der Neuen Musik. Eindrucksvolle Begegnungen und Projekte mit Komponisten wie Manos Tsangaris, Carola Bauckholt und Simon Steen-Andersen, führten zu einem tiefen Verständnis und Interesse für  den Zeitgeist und die Entwicklung der modernen klassischen Musik. Die Uraufführung des Konzertes für Cello Solo und Orchester von Jörg Herchet im Jahre 2016  war für Maria Franz eine besondere Gelegenheit, im Austausch mit einem etablierten Komponisten, bis dahin nicht aufgeführte Musik zu erforschen. Die Erfahrung, unvoreingenommen ein Musikstück zum Klingen zu bringen, wurde zu einem wichtigen Element für ihr Spiel.

 

Am meisten ist Maria Franz an einer individuellen Klangvorstellung interessiert und erforscht darin auch klassisches Repertoire neu. Engagements in der Neuen Musik führten sie beispielsweise nach Berlin an die Neuköllner Oper 2018, sowie nach Stuttgart zur „Musik der Jahrhunderte“. Auch im klassischen Kammermusik-Repertoire hat sich Maria Franz ein großes Repertoire angeeignet. Als Stipendiatin der renommierten Stiftung „Villa Musica Rheinland-Pfalz“ ist sie regelmäßig in vielfältigen Besetzungen zu hören. Von Duo-Besetzung bis Camerata, wirkte sie an diversen Festivals und Radioaufnahmen mit.